Notizen aus … (4/2021)

 

… aus der Dreistadt

Seit 125 Jahren elektrisch Die erste „Elektrische“ fuhr am 12. August 1896 von Danzig nach Ohra. Das Jubiläum dieser bedeutenden technischen Neuerung, die das Ende der bis dahin verkehrenden Pferdebahnen einläutete, wurde mit einem großen Fest begangen, bei dem die eingesetzten historischen Züge bei etlichen Besuchern nostalgische Empfindungen auslösten. In hohem Maße gelang dies dem Wagen des hier abgebildeten Typs Bergmann 266, aber auch die Fahrzeuge der Baureihen Ring 273 oder Konstal N11 ließen die Herzen der Straßenbahn-Enthusiasten höherschlagen. An der Endhaltestelle der Linie nach Glettkau war ein großes Zelt aufgebaut worden, in dem Getränke und Speisen sowie einige Attraktionen für Kinder angeboten wurden. Auf der Strecke von Glettkau nach Oliva verkehrten die historischen Straßenbahnen an diesem Tag im 10-Minuten-Takt und durften kostenfrei benutzt werden. Darüber hinaus können sie nach vorheriger Anmeldung an Werktagen im Depot in Danzig-Neufahrwasser besichtigt werden.

 

„Deutsche Woche“ Im 30. Jahr nach dem Abschluss des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages fand vom 28. September bis zum 4. Oktober die „Deutsche Woche“ statt, die an vielen unterschiedlichen Danziger Spiel- und Konzertstätten ein reichhaltiges Programm bot. Zu den besonders bemerkenswerten Veranstaltungen gehörten im Shakespeare-Theater Jean-Louis Fourniers Gottes Lebenslauf in der Inszenierung des Berliner Schlosspark-Theaters – unter der Regie von Frank Lüdecke spielten Dieter Hallervorden, Peter Bause u. a. –, im Europäischen Solidarność-Zentrum die Szenische Lesung von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer im Widerspruch politischer Interessen. Das Interview, ein Text des Autors und Danziger Ehrenbürgers Dieter Schenk in der Regie von Thorsten Münchow oder eine Musikalische Lesung Michael Mendls aus der Erzählung Die Rättin von Günter Grass. Neben Vorträgen, Symposien und Präsentationen zu verschiedenen kulturellen Bereichen traten namhafte Orchester und Ensembles auf, von denen zumindest das Europäische Hanse Ensemble unter Manfred Cordes (in der St. Trinitatiskirche) und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen (in der Baltischen Philharmonie) genannt seien.

 

Blindflug Seit einigen Monaten können Flugzeuge auf dem Lech-Wałęnsa-Flughafen auch bei starkem Nebel landen, selbst wenn die Sicht auf nur 75 m begrenzt ist. Der Flughafen hat nach einer Vorbereitungszeit von insgesamt vier Jahren als Erster in Polen das Instrumentenlandesystem (ILS) CAT III B in Betrieb genommen und damit zu anderen großen Flughäfen in Europa aufgeschlossen. In der Vergangenheit gab es zahlreiche Umleitungen, da nur das Landesystem CAT II zur Verfügung stand, bei dem die Mindestsicht horizontal 300 m und vertikal 30 m betragen musste. Sämtliche Maschinen und Besatzungen der Fluggesellschaften, die Danzig anfliegen, sind für dieses System ausgerüstet bzw. geschult; und auch die Angestellten der Flugsicherung sind mittlerweile mit den neuen Verfahren und Anforderungen vertraut. Die Kosten für diese Investition belaufen sich auf 7,5 Mio. Złoty.

 

Neue Destinationen Ab dem nächsten Jahr soll Danzig durch Direktflüge mit weiteren europäischen Städten verbunden werden. Ab dem 22. März wird Ryanair jeweils zweimal pro Woche nach Venedig und nach Wien fliegen und noch im Winter-Flugplan eine Verbindung nach Valencia eröffnen. Wizz Air hat vom 29. März an Malaga im Reiseangebot, und Eurowings fliegt direkt nach Stockholm / Arlanda. Alle Flüge können ab sofort gebucht werden. Die Hoffnung der Planer, dass ihnen Covid-19 keinen Strich durch die Rechnung mehr machen würde, scheint gegenwärtig aber trügerisch gewesen zu sein.

 

Schiffskollision Kurz vor ihrem Liegeplatz an der Langen Brücke ist die Schwarze Perle, der allen Danzig-­Touristen wohlbekannte Nachbau einer historischen Kogge, der in der Regel Ausflugsfahrten bis zur Westerplatte anbietet, in voller Fahrt mit einem Saugbagger kollidiert und wurde dabei erheblich beschädigt. Sieben Passagiere wurden verletzt, und fünf von ihnen mussten in Kliniken eingeliefert werden. Die ersten Untersuchungen ergaben, dass zwei Besatzungsmitglieder wohl alkoholisiert gewesen seien. Der Fall wird nun das Danziger Schifffahrtsamt und vermutlich auch die Gerichte beschäftigen.

 

Flaschenpost Im Frischen Haff hat ein Fischer eine Flaschenpost geborgen, die seit mehr als 90 Jahren auf einen Finder gewartet hatte. Ein gewisser Erich Sanitter, damals wohnhaft in der Mühlenstraße 30 im schlesischen Waldenburg, hatte seine Nachricht am 8. Juli 1929 dem Meer anvertraut, und zwar – wie er in seinem kurzen Brief schrieb – „auf freiem Wasser“ vom Dampfer ­Kahlder [?] aus, der von Danzig nach Pilau fuhr. Zudem fügte der Verfasser die Zusage an: „Unkosten erstatte ich zurück“. In der Hoffnung, vielleicht noch Nachfahren des Absenders dieser Flaschenpost zu finden, sind diese Informationen in den sozialen Medien veröffentlicht worden.

 

Außergewöhnliche  Rettungsaktion Ein Danziger Lkw-Fahrer erlitt auf einem französischen Autobahn-Rastplatz einen Schlaganfall. Darüber konnte er mit letzter Kraft per Handy nur noch seinen Arbeitgeber informieren. Die Spedition gab die Meldung an den polnischen Polizei-Notruf weiter, und der dort Dienst habende Beamte übermittelte den Notruf sowie die GPS-Koordinaten des Fahrzeugs an Interpol, von wo aus die zuständigen Rettungskräfte alarmiert und zu dem ostfranzösischen, 1.500 km von Danzig entfernten Autobahn-Parkplatz geleitet wurden. Dem Fahrer konnte noch rechtzeitig geholfen werden; und einer seiner Kollegen brachte letztlich auch noch den Lkw zu seinem Bestimmungsort. Solch eine spektakuläre Aktion bestätigt die inzwischen erreichte Funktionstüchtigkeit und Qualität der grenzüber­schreitenden Polizei-Kooperation.

Peter Neumann

 

 

… Elbing

 

Erneuertes Zentrum Mit dem Ziel, unterschiedliche kulturelle Aktivitäten in der Nachkriegszeit zu bündeln und zu fördern, wurde im Jahre 1962 das Kulturzentrum Światowid gegründet und in einem für die damaligen Verhältnisse großzügigen und ambitionierten Gebäude untergebracht. Inzwischen waren allerdings schon einige Jahrzehnte vergangen; so lag es nahe, die Einrichtung den heutigen Verhältnissen anzupassen und gründlich zu erneuern. Diese Arbeiten sind im Jahre 2018 aufgenommen und vor kurzem – rechtzeitig zum 60. Jubiläum – abgeschlossen worden. Dabei wurde der Komplex, zu dem auch das Aleksander-Sewruk-Theater gehört, zugleich erweitert, umgebaut und möglichst barrierefrei eingerichtet. Die Veränderungen betreffen vornehmlich die Kinos. Bisher gab es nur zwei Kinosäle, einen größeren mit 323 sowie einen kleineren mit 111 Plätzen. Jetzt ist noch ein dritter Raum hinzugekommen: Er entspricht mit 73 Sitzen den Dimensionen eines Studiokinos und ist dem Andenken des namhaften Elbinger Dokumentarfilmers Stefan Mula zugeeignet. Das gesamte Projekt hat fast 26 Mio. Złoty gekostet; knapp die Hälfte dieser Summe stammt aus EU-Mitteln.

 

Hightech-Archäologie Im Oktober fanden weitere Forschungen zur 1454 besetzten und geschleiften Ordensburg statt. Sie wurden vom Elbinger Museum und einem unter der Leitung vom Prof. Fabian Welc stehenden wissenschaftlichen Team von der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau durchgeführt. Diese Untersuchungen sind äußerst kompliziert, weil das Gelände nach dem vollständigen Abbruch des Schlosses in den folgenden Jahrhunderten oftmals verändert und bebaut worden ist. Aus diesem Grunde wurde bei den aktuellen Forschungsarbeiten ein hoch spezialisiertes Bodenradar eingesetzt, mit dessen Hilfe es tatsächlich gelang, mittelalterliche Mauerreste von geschichtlich späteren Artefakten zu unterscheiden. Unter dem jetzigen Sportplatz des Technikums (in der Nähe des Museums und des ehemaligen Katharinen-Klosters) entdeckte das Radar Relikte einer massiven Mauer, die die Altstadt von einer Vorburg trennte. Solche Ergebnisse sind archäologisch von großem Wert, weil bis heute noch nicht eindeutig geklärt werden konnte, wie das Hauptgebäude des Schlosses aussah und wie viel Vorburgen es hatte.

 

„Auf der großen Leinwand“ Die populäre Reihe von Filmabenden, die unter dem Titel „Elbing auf der großen Leinwand“ stehen, wird auch in der Saison 2021 / 2022 stattfinden. Ihr Initiator Juliusz Marek, ein Cineast und passionierter Vermittler der Stadtgeschichte, hat es sich seit langem zur Aufgabe gemacht, den Einwohnern alte Filmaufnahmen von Elbing und der Umgebung zugänglich zu machen. Im neuen Programm werden zehn Filmabende angeboten, die beispielsweise Elbinger Filmemachern, den Veränderungen des Stadtbildes im Laufe der Zeit, dem Bistum Elbing oder der Geschichte der Elbinger Juden gewidmet sind.

 

Gewichtig Das Archäologisch-Historische Museum hat seiner Sammlung ein neues Objekt hinzugefügt. Es handelt sich um einen schweren Maschinenhammer, der im Jahre 1957 vom Kombinat Zamech, der Nachfolge-Fabrik der Schichau-Werke, hergestellt worden ist und etwa 4 t wiegt. Noch gewichtiger als dieses Stück ist nur noch der sowjetische T-34-Panzer, der auf einem Denkmal in der Stadt steht, aber zum Museumsbestand gehört. Neben dem Maschinenhammer ist jüngst auch noch eine Dresch­maschine übernommen worden, die aus der Elbinger Automobilfabrik von Franz Komnick stammt. Wenn weitere Exponate dieser Art hinzukommen sollten, wäre es vielleicht nicht ausgeschlossen, dass die Stadt zukünftig auch noch ein eigenes Technisches Museum erhält.

Bartosz Skop

 

 

… Marienburg

 

Besondere Gelegenheit Am 27. Oktober ist in der Galeria Nova (im Jerusalem-Hospital) eine Ausstellung eröffnet worden, in der Gemälde und Grafiken sowie Linolschnitte und Federzeichnungen von Benedykt Kroplewski präsentiert werden. Der Künstler lebt und arbeitet in Marienburg, zeigt seine Werke in seiner Heimatstadt aber nur selten. Präsent ist er stattdessen polenweit durch Ausstellungen sowie in Sammlungen und Galerien, aber auch in anderen europäischen Ländern, in den USA oder Japan findet er ein inter­essiertes Publikum. Die Vernissage, die vom Chor „Laute“ (Lutnia) umrahmt wurde, fand bei den Freunden seiner Kunst große Resonanz. Marek Dziedzic

 

Kamienie milowe [Meilensteine] – Ausstellung zum 60. Jubiläum Anlässlich seines diesjährigen Jubiläums hat das Schlossmuseum eine Freilicht-­Ausstellung konzipiert, die allen Einwohnern und Besuchern der Stadt die historische Entwicklung von seiner Gründung über die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste bis zum heutigen Rang eines international herausragenden Museums erläutert.

 Auf insgesamt 23 Tafeln werden zunächst der Wiederaufbau bzw. die Restaurierung der Burg sowie die mannigfachen Ausstellungstätigkeiten anschaulich gemacht. Zudem werden die Bemühungen um die reichhaltigen Sammlungen verdeutlicht, die teils aus den noch auffindbaren Fragmenten rekonstruiert und dann systematisch erweitert, teils auch gänzlich neu aufgebaut worden sind. Darüber hinaus werden die anspruchsvollen Forschungsprojekte und die verlegerischen Leistungen des Museum gewürdigt; und schließlich – aber nicht zuletzt – erhalten auch die vielfältigen und ideenreichen Programme der Museumspädagogik und der allgemeinen Förderung künstlerischer und kultureller Aktivitäten einen angemessenen Raum, um ihre wichtige Vermittlungsarbeit zu präsentieren. 

 

Ausbau der Vorburg Der Wiederaufbau der Wirtschaftsgebäude im Bereich der Vorburg wird in Kürze beginnen. Eine Danziger Bauunternehmung konnte das Ausschreibungsverfahren für sich entscheiden und erhielt den Auftrag mit einem Volumen von etwa 25 Mio. Złoty. Der Vertrag wurde bereits von der Geschäftsführung der Firma BUDKON und von Dr. Janusz Trupinda, dem Direktor des Schlossmuseums, unterzeichnet. Die Finanzmittel stammen einesteils vom Ministerium für Kultur und nationales Erbe, andernteils von der EU.

 Im Zeitraum von zwei Jahren sollen an der Stelle, an der sich jetzt noch Ruinen befinden, stilgerechte, aber mit zeitgemäßer Infrastruktur ausgestattete Zweckbauten entstehen. Dort wird die Schloss-Bibliothek, die bislang noch im Karwan untergebracht ist, ein angemessenes und großzügiges Domizil erhalten. Zudem werden die Räumlichkeiten konservatorische Werkstätten, Digitalisierungsstudios sowie ein neues Zentrum für die historische Erforschung des Deutschen Ordens aufnehmen.

Marek Dziedzic

 

 

 

… THORN

 

Thorn im Nationalsozialismus Im September dürften sich etliche Touristen über das Erscheinungsbild der Altstadt gewundert haben, denn einige Straßenzüge versetzten sie anscheinend in die Zeit des „Dritten Reichs“. Das Polnische Fernsehen TVP, die lokalen Medien und die Stadtverwaltung hatten die Einwohner aber zuvor ausführlich über diese Veränderungen informiert. So hatten sie erfahren, dass neben Warschau, Breslau und Hirschberg gerade auch Thorn zum Drehort für eine neue polnisch-deutsch-tschechische Filmproduktion ausgewählt worden war. Nun drehte der Regisseur Michał Kwieciński hier Szenen eines Films nach einem Roman von Leopold Tyrmand. Die Filmhandlung spielt in Frankfurt am Main im Jahre 1943, und der Arbeitstitel lautet „Filip”. Dies ist der Name des Protagonisten, der vom polnischen Schauspieler Eryk Kulm verkörpert wird. Filip ist ein Pole, der in seinem Heimatland seine gesamte Familie verloren hat und nun im Zentrum Nazideutschlands versucht, seine jüdische Herkunft zu verbergen. Er arbeitet als Kellner im Restaurant eines luxuriösen Hotels und erscheint zunächst als Egozentriker und Zyniker, der gierig das Leben zu genießen sucht. Dann aber kommt der Krieg letztlich auch nach Frankfurt: Filip verliert ihm nahestehende Personen, und die Bombenangriffe der Alliierten zerstören seine vertraute, vermeintlich schützende Umwelt. – Die Filmszenen in Thorn wurden am Altstädtischen Markt, im Artushof, in der Bäckerstraße, Mariengasse, Badegasse und Brückenstraße gedreht. Die Uraufführung des Streifens ist für Ende 2022 vorgesehen.

 

Verbindung der Hauptstädte Im Rahmen der regionalen Entwicklungsplanung hat Piotr Całbecki, der Marschall der Woiwodschaft, den Gedanken geäußert, dass Bromberg und Thorn miteinander durch eine Straßenbahnlinie verbunden werden könnten. Auch die Verwaltung in Thorn ist davon überzeugt, dass solch eine regionale Magistrale für beide Städte – und insbesondere für die Hochschulen, Krankenhäuser und Kultur- und Sportstätten – äußerst förderlich wäre und die Lebensqualität der Einwohner, gerade auch im Umland, erhöhen würde. Eine entsprechende Konzeption liegt bereits vor, das Marschallamt geht damit aber noch nicht offensiv um, weil zunächst noch Grundfragen der Finanzierung sowie der Kostenkalkulation geklärt werden müssten.

 Die Entfernung zwischen den beiden Stadtzentren beträgt ca. 48 km, die der Bus bislang in 60 bis 70 Minuten bewältigt. Bei einer für die freie Strecke ins Auge gefassten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h benötigte die Straßenbahn ebenfalls insgesamt 70 Minuten. Sie würde die wenig umweltfreundlichen und unkomfortablen Busse, die weder barrierefrei zu nutzen sind noch Möglichkeiten zur Mitnahme von Fahrrädern bieten, überflüssig machen. Als bequemere Alternative zum Autobus könnte es der Bahn auch gelingen, die Nutzer des Individualverkehrs zum Umsteigen auf die Schiene zu bewegen.

 Bei einer Realisierung dieses Vorhabens wären einige Abschnitte innerhalb der beiden Städte zu modernisieren und möglichst unabhängig vom Autoverkehr zu führen. Außerhalb von Thorn und Bromberg wurde der potenzielle Trassenverlauf, der zum Teil einer stillgelegten Bahnlinie folgen könnte, auf mögliche physikalische, geographische oder ökologische Einschränkungen hin geprüft und für weitere Planungen freigegeben. Ein Hindernis könnte die Weichsel-Brücke bei Fordon bilden. Hier wären verschiedene Lösungen denkbar; die kostengünstigste bestände darin, den bereits bestehenden Gleiskörper der Eisenbahn-Triebwagen von den Straßenbahn-Waggons mitnutzen zu lassen.

 Vorteilhaft wäre bei der Einrichtung dieser Strecke, dass durch die vorgesehenen Haltestellen in Gurske, Roßgarten, Klein-Bösendorf, Ostrometzko und Groß-­Bösen­dorf Kommunen mit jeweils größeren Einwohnerzahlen mit angebunden würden. Positiv zu bewerten ist überdies, dass die Schienensysteme bei einer Spurweite von 1.000 mm sowie mit einer Betriebsspannung von 600 V Gleichstrom in Bromberg und Thorn identisch sind; und nicht zuletzt haben sich beide Städte auch für das gleiche Modell, den Typus Pesa Swing, entschieden, so dass sich die Züge lediglich in der jeweiligen Lackierung unterscheiden. – Damit sind eigentlich insgesamt sehr gute Voraussetzungen für eine Realisierung gegeben. Umso ungeduldiger warten viele Thorner und Bromberger – und insbesondere die jungen Leute – darauf, dass endlich die Entscheidung für die engere Verknüpfung der beiden Städte fällt.

Piotr Olecki

 

 

 

 

Danzig (Adobe Stock) Danzig (Adobe Stock)
Kompass (Adobe Stock) Galerie (Adobe Stock)
Historisierende Collage (Adobe Stock) Wahlprognosen und Stimmzettel (Adobe Stock)